30 March 2007

Das glaubt mir doch wieder keiner.


In den Random Samples der neuen Science-Ausgabe findet sich dieses kleine Stückchen Information:
Some fossils are rare, but this one recently unearthed in eastern Oregon may be positively mythic. In life, the 2-meter-long Jurassic seagoing crocodile (above) [Anm.: hört auf den schönen Namen Thalattosuchia], discovered by members of the North American Research Group, sported scales, needlelike teeth, and a fishtail. Some paleontologists, including Stanford University researcher Adrienne Mayor, think similar fossils may have inspired Native American representations of water monsters. Mayor notes the croc's "remarkable" resemblance, for example, to a 19th century Kiowa artist's drawing (inset) of a legendary water serpent.
[Quelle: Science Volume 315, Number 5820, Issue of 30 March 2007; Bild-Quellen: John Hughes, Smithonian Institute]

Mehr zu dem Fund findet sich auf der Seite der University of Oregon. Das Bild von Thalattosuchia kann man sich auch noch größer hier anschauen.

Ich finde die Idee, dass Darstellungen von "sagenhaften" Tieren auf Fossilfunde zurückgehen, ziemlich überzeugend.
Wenn ich als Mensch vor ein paar tausend Jahren beim Beeren sammeln zufällig über einen T. rex Schädel gestolpert bin, dann musste ich natürlich davon eine Kohlezeichnung an die Wand zeichnen, sonst hätte mir von den ganzen (anderen) Höhlenmenschen wieder keiner geglaubt...

MfG,

JLT

1 Kommentare:

nickpol said...

Über einen Dinoschädel stolpern, beim Beeren sammeln, gute Vorstellung, und schon war eine neue Gottheit geboren. :-)